Das Ratzge Team 2020

Hier ein Foto der Readakteure mit Frau Richter einfügen


19. Oktober 2019

Bergschüler unterwegs

Besuch in der Stadtbibliothek bei Michael Hain

Im Oktober 2019 ging ein Teil des Ratzge-Teams und ein paar Freiwillige aus der 4b  an einem Mittwoch-Nachmittag in die Stadtbibliothek, um den Schauspieler Michael Hain zu sehen, der das Buch  „Gespensterjägern auf eisiger Spur“ von der berühmten Schriftstellerin Cornelia Funke vorstellte. Auch die Drittklässler waren dort anzutreffen.
Er hat dieses Buch echt witzig und spannend vorgestellt – sogar ein Schüler der dritten Klasse durfte eine Rolle mitspielen. Alex hat es toll gespielt!
Cornelia Funke lebt ja in den USA, deshalb konnte sie nicht einfach so mal kurz nach Heidenheim kommen. Also übernahm Michael Hain diese Aufgabe. Es lohnt sich wirklich, dieses Buch selbst zu lesen. Die Lesung ging über eine Stunde. Ich fand sie toll!

von Jaye Koussemou


10. Oktober 2019

Berühmter Sänger und Autor besucht Bergschule! 

 

Am 10.10.2019 besuchte der Autor Martin Lenz die Bergschule in Heidenheim. Die gesamten vierten Klassen trafen sich im Musiksaal und setzten sich auf ihre Plätze. Dann begann er mit seinem Programm. Als erstes sang er uns eines seiner Lieder vor. Er spielte sogar drei Instrumente gleichzeitig: Gitarre, Rassel und Mundharmonika! Es klang, als ob dort eine richtige Band spielen würde. 

 

Nun durften wir Fragen stellen. Dadurch erfuhren wir zum Beispiel, dass er schon 11 Bücher geschrieben hat, dass  es ungefähr ein viertel Jahr dauert, ein Buch zu schreiben, dass er ungefähr schon 200 Lieder geschrieben hat oder dass sein erstes Buch „Ein schönes Geheimnis“ hieß. Er hat es geschrieben, weil er als Kind einmal mit seinen Eltern im Wald war und es ihm dort so geheimnisvoll vorgekommen war.

 

Danach las er uns einen kurzen Ausschnitt aus seinem Buch „Pokkis Traum“ vor, anschließend aus dem zweiten Band „Pokki in Afrika“. Er erzählte, dass er anfangs alleine schrieb, später begann die Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Manfred Mai. Zu zweit hat man nämlich mehr Phantasie als alleine.

 

Als nächstes  sang er  sein Lieblingslied „She’s every woman“ vor.
 Das hatte er auch seiner Frau zur Hochzeit vorgespielt. Nun durften wieder Fragen gestellt werden. So erfuhren viel über sein Leben. Zum Beispiel, dass er eine Katze  hat oder dass er richtig traurig war, als ein Buch von ihm leider nur 800-mal verkauft wurde (für Autoren ist das ziemlich wenig). Er wuchs mit drei Geschwistern auf, ging nicht besonders gern zur Schule und machte schon damals lieber Musik. Während und nach seiner Mechanikerlehre besuchte er sechs Jahre lang eine Gesamtschule und lernte richtig Gitarre spielen. Seither tritt Martin Lenz regelmäßig mit seiner Band auf.

 Er hat an vielen öffentlichen und privaten Veranstaltungen teilgenommen und sie musikalisch begleitet. Seine Musikstücke sind vielseitig, gefühlvoll und berühren alle Altersklassen.
Nach den Fragen stellte er uns noch ein paar seiner Bücher vor. Zum Beispiel „Ben bei den Indianern“,  „Abenteuer am stürmischen See“, „Ein schönes Geheimnis“, „Fußballgeschichten“, „Das große Buch der Geschichten und Lieder“, „In unserer Straße ist immer was los“ und „Die geheimnisvolle Schatzkarte“. 
Nach einem weiteren Lied las er aus dem Buch „Abenteuer am stürmischen See“ vor. Die Bilder, die der Illustrator dazu malte, waren oft ganz anders, als er es sich selbst vorgestellt hatte. Manche waren besser, andere fand er gar nicht so schön – zum Beispiel einen Totenkopf an der Wand im Zimmer von Luca, der Hauptfigur der Geschichte.
So erzählte er noch viel mehr. Viel zu früh  ging diese interessante Stunde zu Ende. Martin Lenz verabschiedete sich und machte sich auf den Heimweg.
  Vielleicht dichtet er als nächstes ein Lied über die Bergschule?

 

Von Jakob Walter